Coursingtraining in Henndorf

Auch am 17. Mai fuhr ich mit Élaine zum Training des LCCA. Wir hatten seit dem Training im April gezielt trainiert und überprüften nun, wie weit wir mit unserem Training vorangekommen waren.

Diesmal war die Wiese ganz frisch gemäht, das Wetter war nicht so frühsommerhaft, wie befürchtet, sondern bedeckt und trocken bei angenehmen Temperaturen. Die Regenwolken hingen ringsum im Panorama, liessen uns aber unbehelligt. Kurz – wir hatten perfekte Bedingungen.

Élaine lief sehr engagiert los und wurde nach zwei Rollen deutlich langsamer, suchte nach mir. Da ich nicht reagierte, kam sie kurzerhand zu mir zurück. Erst, als ich mitlief, drehte sie wieder um, um Hasi nachzusetzen und gemeinsam beendeten wir den Parcours. Élaine hatte sichtlich Spass an dem gemeinsamen Jagen, doch leider entspricht das so ganz und gar nicht dem Reglement.

Nach einigem Grübeln und Besprechung mit anderen entschieden wir, Élaine im zweiten Durchgang von jemand anders starten zu lassen und Hasi nicht die übliche Runde sondern nur in eine Richtung zu ziehen, wo ich Élaine abholte. Das klappte gut, Élaine musste mich nicht zum Mitlaufen motivieren und konnte sich auf Hasi konzentrieren.

Zum Abschluss beobachteten wir dann noch einen sehr routinierten Afghanischen Windhund, der den Parcours vorbildlich meisterte.

Teambesprechung beim Coursingtraining in Henndorf.

Teambesprechung nach dem zweiten Durchgang.

Man kann es negativ formulieren und sagen, sie hat zu wenig Trieb. Ich bevorzuge die positive Formulierung, sie hat zu starke Bindung an mich um sich weiter als 2-300m von mir weg zu bewegen. Im Alltag ist das mehr als komfortabel, ich habe zum ersten Mal einen Hund, mit dem ich die Leine zu 95% als Dekogegenstand um meinen Hals trage. Dabei hat sie durchaus Freude daran, Hasi zu jagen! Aber eben nicht weiter als 300m von mir entfernt. Für den Coursingsport ist das leider suboptimal. Vielleicht probieren wir es ja mal mit Doga

 

 

Ein Kommentar

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