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Was es extra kostet.

Welche Kosten fallen - zusätzlich zu den Haltungskosten - an, wenn man einen Wurf plant? Diese Frage wird immer wieder gestellt, weil Irish Wolfhound Welpen "so teuer" sind und die Milchmädchenrechnung Welpenpreis x Welpenanzahl = Gewinn für den Züchter aufgestellt wird. Ich habe mich deshalb entschlossen, unsere "Extrakosten" offen zu legen. Gemeint sind damit all jene Kosten, die wir zusätzlich zu den alltäglichen Haltungskosten haben, wobei wir die Fahrt- und Zeitkosten unberücksichtigt lassen.

Was der Verein vorschreibt:

Zu allererst hat man einen FCI-Zwinger anzumelden. Damit wird der Name des Zwingers innerhalb der FCI-Welt geschützt. Das ganze läuft über den ÖKV und kostet:

Zwingerschutz für die erste Rasse: € 130,- + Versandspesen € 7,-

(Wenn es wen interessiert, die Zwingererweiterung, also für eine weitere Rasse kostet "nur" mehr € 65,-)

Die Zuchtordnung schreibt zur Zeit den Besuch zweier Ausstellungen ab dem 15. Monat vor, bei denen die Bewertung V oder SG ist:

Neuerdings schreibt der Zuchtverband ein DNA-Profil vor, hätten wir aber auch ohne Vorschrift gemacht, da wir den WelpenkäuferInnen anbieten, zum Selbstkostenpreis einen DNA-Abstammungsnachweis durchführen zu lassen. Wir hätten das Profil aber erst erstellen lassen, wenn die Deckung erfolgreich war. Das DNA-Profil ist unveränderlich, egal, wann die Probe genommen wird.

Die DCM-Untersuchung:

Die Zuchtzulassungsüberprüfung:

  • Gebühr an den Verein: € 20,-

Die, ebenfalls vom Verein vorgeschriebene, Zwingerbesichtigung:

  • Gebühr an den Verein: € 70,-
Zwischensumme: € 500,-

Jetzt haben wir alle bürokratischen Voraussetzungen erfüllt, um Decken zu dürfen.

Der Deckrüde:

Auch DeckrüdenhalterInnen haben Kosten, bevor der Rüde überhaupt zur Zucht zugelassen wird. Deckrüden müssen - je nach Land - verschiedene Bedingungen erfüllen, bevor sie zugelassen werden. Der Österreichische Zuchtverein schreibt vor, dass ausländische Deckrüden nach den Bedingungen ihres Landes zur Zucht zugelassen sind und zusätzlich - wenn das nicht ohnehin Bedingung ist - einen negativen DCM-Befund, nicht älter als zwei Jahre, vorweisen können.

Die Deckgebühr ist eine individuelle Vereinbarung zwischen ZüchterIn und DeckrüdenhalterIn und soll auch die zusätzlichen Kosten, die zur Erreichung der Zuchtzulassung anfallen, abdecken. Richtwert ist der Gegenwert eines Welpen.


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