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Wurfplanung: Liliana Stribrny potok

Ein glückloses Projekt, reich an Erfahrungen.

Letzter Versuch

Im Juni 2012 starteten wir den letzten Versuch mit höchstmöglichem medizinischem Aufwand. Ab Tag 3 der Läufigkeit waren wir auf der vetmed Wien, wir überwachten Progesteronwert, machten US-Checks, Vaginal-Checks, Gesundheits-Checks. In dieser Zeit erhielten wir auch das Ergebnis von Drakes Sperma-Check, der höchste Qualität diagnostizierte. Alles war bestens vorbereitet.

Entgegen meiner Überzeugung verabreichte ich kurz vor und während dem Decken Lilly sogar Antibiotika. Ich machte alles, was die Tierärzte der vetmed Wien mir sagten, ich wollte alles richtig machen.

Die Deckakte verliefen gut aber als wir heim kamen, war Jamaica tot und Lilly über Nacht ein Einzelhund. Nichts war mehr wie zuvor und auch dieser Versuch von Lilly einen Wurf zu bekommen, scheiterte.

Nach dem Decken waren wir insgesamt viermal zum US-Check, wir machten weitere Tests und dann war das gesamte medizinische Team auf der vetmed Wien mit dem Latein am Ende. Es gab und gibt keinen medizinisch ersichtlichen Grund dafür, dass Lilly keine Welpen bekommt. Wir werfen das Handtuch!

Viel gelernt.

Bei unserem letzten Versuch mit maximaler veterinärmedizinischer Unterstützung war das Timing das selbe wie bei unserem allerersten Versuch, bei dem wir uns ausschliesslich auf unser Gefühl verlassen haben. Offensichtlich haben wir ein gutes Gespür für unsere Hunde und haben das jetzt quasi bewiesen bekommen.

Wenn Decken erfolglos bleibt, können die besten TierärztInnen nichts daran ändern. Manchesmal wissen sie noch nichteinmal, warum es nicht klappt.

Selber züchten ist nicht unser wichtigstes Lebensziel, das wussten wir zwar auch schon vorher, doch nun haben wir es uns selbst bewiesen.

Vielleicht wissen wir eines Tages, warum es nicht klappen sollte, vielleicht erfahren wir es nie. Wie auch immer - es war es trotzdem wert, es zu versuchen.

Und zu guter Letzt: Wir haben einige neue wirklich gute Freunde gewonnen und ein paar falsche verloren!

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.“ © Vaclav Havel

September 2012

Tag 43

 Nicht, was wir erwartet hatten. Nicht, was wir erwartet hatten.

Nach gründlichem US-Check bot sich obiges Bild. Das ist definitiv zu klein um Föten an Tag 43 zu sein. Es sieht ganz danach aus, als würde Lilly (wieder) resorbieren.

Details

Deckzeit

Bevor wir mit Lilly ein weiteres mal zum Decken fahren würden wollten wir diesmal die Dienste der vetmed Wien zur Voruntersuchung und Deckzeitbestimmung in Anspruch nehmen. Wir hatten über die Möglichkeiten auf dem Züchterseminar 2011 erfahren und der Vortrag von Dr. Somi-Schäfer hat uns überzeugt.

Wir fuhren also am 2. Tag der Läufigkeit zur ersten Voruntersuchung und bei der dritten Untersuchung war klar, dass es Zeit war, zum Rüden zu fahren. Lilly zeigte sich sichtlich begeistert von meiner Auswahl und „Drake“ liess sich nicht lange bitten. Am 13. 1. liess sich Lilly decken.

Nun heisst es also geduldig warten, ob die Verpaarung die erhofften Früchte trägt …

Jänner 2012

Vorbereitungen abgeschlossen.

Sowohl Lilly als auch der von uns ausgewählte Deckrüde haben am 14. 12. 2011 die Herzuntersuchung ohne besonderen Befund absolviert. Wir sind also startklar und warten auf die nächste Läufigkeit von Lilly. Wir rechnen im Jänner 2012 damit. Ernsthafte InteressentInnen dürfen sich gerne jetzt schon melden, da wir sie auf jeden Fall genauer kennenlernen wollen.

Dezember 2011
eMail

Zurück zum Start

Da unser erster Plan Baruch x Lilly nicht geklappt hat, orientieren wir uns neu. Unsere zu Beginn der Wurfplanung formulierten Anforderungen bleiben aufrecht. Wenn wir uns bis zur übernächsten Läufigkeit Lilly's für einen Rüden entscheiden können und die beiden nichts dagegen haben, wird Lilly im Winter 2011/12 gedeckt. Bis dahin - beobachten wir in Frage kommende Rüden.
Mai 2011

Unsere Anforderungen.

Wir wünschen uns sportlich-gesunde Irish Wolfhounds, die in der Lage sind, ihrem ursprünglichen Zuchtziel, der Hetzjagd, zu entsprechen. Coursing ist aber nur ein kleiner Bereich für ein Hundeleben. Hauptsächlich ist der Irish Wolfhound heute ein Begleithund, der alltagstauglich sein muss, und darauf legen wir das Hauptaugenmerk.

Die Rüdenauswahl muss in dieses Konzept passen. Das heisst, dass wir schon den einen oder anderen Rüden "unter Beobachtung" haben. Für eine konkrete Aus- oder Zusage ist es noch zu früh. Sicher ist, dass nur ein sportlicher Rüde in Frage kommt!

Unsere Hunde leben selbstverständlich mit uns im Haus, bekommen ihren täglichen Auslauf und ihre dem jeweiligen Alter entsprechenden Trainingseinheiten.

Wir planen und agieren langfristig und nachhaltig und erwarten das auch von WelpeninteressentInnen. Wenn obiger Zeitrahmen zu Ihnen passt, freuen wir uns schon heute über Kontaktaufnahme. Lernen sie uns, unsere Hunde und unsere Ansichten persönlich kennen, wenn Sie sich für einen Running Gag-Welpen interessieren!

Sommer 2008
eMail

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